sinoemet for sale canadabactrim ordering information without rxbirth control pills online canadaofficial kamagra india pharmacykmart pharmacy generic drug listbactiver antibioticsviagra online bestellen paypalpaxil overnightvalaciclovir canada cheapbrand bayer levitra 10mgcialis or viagra amazonsalep fucidinanxiety medication onlineic doxycycline hyclatebuy furosemide online ukvardenafil deutschbuy amoxil with out persaptioncialis generiqueorder ventolin online no prescription
how to buy wysolone online in australialevoxyl"store"http://www.jagatram.com/biqa/does-generic-viagra-work-from-canada.htmlhttp://www.jagatram.com/biqa/viagra-online-from-canada.htmlcheaper alternative to nexiumlincocin con eucaliptomexican pharmacy ships to uslinkallegra"here"hereuk viagra onlinefemara drug saleaturan pakai viagralevitra by bayer for cheap
websiteviagra 100mgcanadian pharmacy no rxviagra over the counterviagra on linebuy thyroxinehttp://www.solarpowerfencing.com/yota/cheap-viagra-free-shipping.htmlheregeneric levitrageneric nexiumcialis on linepfizer viagraviagra for womenherebuy cialis no prescription
achat viagratretinoin without prescriptionbuy cheap cialisfake viagra pillsviagra without perscriptiondoxycycline hyclate 100mg tabletshttp://www.pacificlandyachts.com/suw/universal-drugstore-canada.phpcialis 5 mg costxenical 120mghttp://www.pacificlandyachts.com/suw/amoxicillin-500mg.phpbuy trazodonetadalafil 5mg
Werbung
immer 30 - 70% sparen!



am 13.04.2010 von Blabbermouth, bisher 7 Kommentare

Mich persönlich beschleicht ja in den meisten Fällen eine eher unschöne innere Grund-Unruhe, wenn ich bei dem Blick aufs Telefon FÜNF Anrufe in Abwesenheit von der Liebsten zu sehen bekomme – zum einen, weil es morgens 8:00 Uhr ist, zum anderen, weil die Kommunikationsanfragen direkt von der knappen, aber deutlich unfreundlichen Kurznachricht “Warum gehst Du nicht ans Telefon???” untermauert werden. Das Zurückrufen in einer solchen Situation ähnelt ein bisschen dem Öffnen eines Briefes mit der Aufschrift “Finanzamt” oder “GEZ” – man weiß nicht, was einen erwartet, aber es kann auch eigentlich nur was Schlimmes sein…

Ich wähle. Es klingelt. Es klingelt noch mal. Am anderen Ende der Verbindung höre ich plötzlich, wie ein nervlich völlig überlastetes, am Boden zerstörtes Häufchen Elend mit zitternder Stimme in den Hörer schluchzt…

Sie: “WO BIST DU?! Du bist so ein gemeines Arsch, wie konntest Du mir das nur antun?! Dass Du SO unverschämt und böse sein kannst, das hätte ich nie nie nie (!) von Dir gedacht!!! Wie konntest Du mir so weh tun und so wenig Rücksicht auf meine Krankheit und meine Gefühle nehmen? Wie konntest Du SO herzlos sein und mit dieser Frau rummachen?? Mir ging es so schlecht und Du lässt mich einfach da stehen und läufst auch noch weg und weißt genau dass ich alleine nicht hinter her komme und dass ich viel VIEL zu schwach bin und dann lachst Du mich auch noch aus und schubst mich einfach zur Seite…”

Für einen kurzen Moment bin ich nicht sicher, ob ich die richtige Nummer gewählt habe, traue mich dann aber doch, ein “Ääääääh – WAS?” in den Hörer zu flüstern.

Sie: “Ich habe so schlimme Sachen von Dir GETRÄUMT!!!”

Halleluja. Nicht, dass Du als Mann ja nicht eh schon relativ regelmäßig in der Position bist, Dich als unsensibler Grobian darstellen zu lassen, der ja kaum Verständnis für die zarten Seelchen einer Frau hat und sowieso gar nicht nachvollziehen kann, wie diese engelsgleichen Geschöpfe der Natur denn nun wirklich ticken – JETZT muss Du Dich auch noch für Sachen rechtfertigen, die Du nicht nur NICHT, sondern wenn überhaupt dann auch noch in einem Traum (!) getan haben sollst, was Dich eine an sich recht logische Argumentationskette für Dein Verhalten (welches ja real gar nicht existiert) allgemein nicht ganz soooo einfach aufbauen lässt. Um es auf den Punkt zu bringen: IST DAS WEIB JETZT TOTAL DURCHGEKNALLT??

Gottseidank bin ich ja doch ein wenig erfahren im Umgang mit der weiblichen Chaos-Denke und kriege mich – wenn auch eher langsam – irgendwie doch noch in den Griff: ich spule die Headlines sämtlicher Beziehungs-Notfallpläne und Beruhigungsmaßnahmen in Extrem-Situationen ab und versuche durch sonores Einreden auf das schluchzende Elend mit ruhiger und sanfter Stimme erst einmal das Wimmern abzustellen, damit Puls und Atmung der Frau wieder ein akzeptables Mittelmaß erreichen. Ich finde heraus, was ich im Traum alles verbrochen haben soll (bin dabei ETWAS verletzt, weil man mir unterstellt, ich habe sie trotz ihres angeblichen Luftröhrenschnittes meine Koffer schleppen lassen, während ich mit einer meiner Affären (Mehrzahl!) nach Hause geturtelt bin) und konzentriere mich intensiv darauf, keine falschen Aussagen oder sogar Lacher raus zu lassen, da die Situation jederzeit wieder zu kippen droht, was wahrscheinlich in einem hysterischen Schrei-Anfall gipfeln könnte.

Ich versichere eindringlich und wiederholt, dass die Liebste nicht nur KEINEN Luftröhrenschnitt hat (was ein kurzer Blick in den Spiegel ja doch irgendwie überzeugend belegen würde), sondern auch, dass ich genau wie sie die letzten 7 Stunden geschlafen habe und mich nach dem Aufstehen tatsächlich direkt auf den Weg ins Büro gemacht habe – ohne Koffer und ohne anderweitige weibliche Begleitung. Gebetsmühlenartig wiederhole ich meine Beschwörungen, komme mir ein wenig vor wie ein murmelnder Voodoo-Priester – schließlich müssen mich die Kollegen ja nicht unbedingt hören, wenn ich gerade sage: “Schatz, ich würde Dich trotz Deiner körperlichen Behinderung doch nicht meine Koffer schleppen lassen!” oder “Mausi, ich mache doch nicht mitten auf der Straße mit der anderen rum, wenn DU heulend daneben stehst!”.

Wichtig an dieser Stelle: die gute Mischung aus beruhigen, aufbauen, knuddeln und reanimieren. Nicht ganz leicht, wenn man 400 Kilometer entfernt von zuhause am Telefon sitzt, während ein Haufen Kollegen um Dich herum wuselt und Dir damit nicht die beste Ausgangsituation für sowas schafft. Aber ich wäre ja nicht ICH, wenn ich nicht auch das bewältigen würde – und so schaffe ich es nach etwa 30 Minuten der Beschwörung und Liebesbekundung tatsächlich doch, die Dame am anderen Ende der Leitung davon zu überzeugen, dass sie wirklich ganz problemlos joggen gehen kann, weil ihr KEIN Schlauch aus dem Kehlkopf hängt und dass ich auch wirklich keine Überwachungskamera über meinem Bett brauche, wenn ich nicht zuhause bin.

Als wir auflegen und ich mein Büro verlasse, schaut mich ein Kollege verständnisvoll an, Klopft mir wortlos auf die Schulter und verschwindet seufzend an seinem Platz. Wir verstehen uns, wir Männer.

Share with Delicious Share with Digg Share with Facebook Share with LinkedIn Share with MySpace Share with reddit Share with StumbleUpon Share with Twitter
am 13.04.2010 von Vizekönigin, bisher 3 Kommentare

“Oh, das ist ja eine Überraschung.”
“Ja, ich dachte, ich hole dich vom Bahnhof ab, nachdem wir uns schon so lange nicht mehr gesehen haben.”
“Toll.”
“Okay, ich dachte, du freust dich ein bisschen mehr..”
“Jaja, nimm meinen Koffer.”
“Aber ich.. Ich…”
“Ey, ICH… ICH… ÖÖÖ… ÄRGS… ÖÖÖCH! Du Krüppel! Mir egal, ich hab zu tun jetzt. Nimm meinen Koffer und sieh zu, ich muss noch jemanden abholen.”
“Ich kann nicht doch schwere Sachen allein tragen!” *röchel* “Wen denn?”
“Das weißt du ganz genau. Und wenn du beim Auto bist, warte da, wir müssen noch was erledigen.”
“Ähm – kommst du nicht mit? Hallo? Renn doch nicht so, du weißt doch, dass ich keine Luft kriege!”
“Hahahahahaaaar, ist mir doch egal! Los, schneller! LOS, SCHNELLER!

Cut. Ich werde wach, röchelnd, schweißgebadet, weinend und STINKSAUER. Nicht nur, dass mein Mann mich gerade einen ganzen Traum lang betrogen und das auch noch jedem in unserem Bekanntenkreis mitgeteilt hat, er war auch noch un-fass-bar gemein und bösartig zu mir – und das, obwohl ich doch schon seit Jahren und für immer mit einem rieeeesengroßen Luftröhrenschnitt leben muss!

Zugegebenermaßen sollte das durch die halbgeöffneten Augen einfallende Tageslicht ausreichen, um wieder klar zu kommen, etwaige Rachephantasien und den starken Groll gegen den Liebsen abzuschalten. Leider funktioniert das aber nicht immer, aber zum Glück passiert mir sowas generell nicht allzu häufig. Natürlich weiß ich, dass es nichts bringt, ihm dann bei noch nicht ganz, aber schon fast vollem Bewusstsein noch im Bett vors Schienbein zu treten, bis er wach wird, aber es ist auch irgendwie putzig. Nein, ich mache es echt nicht aus Absicht, aber ein, zwei Sachen hindern mein schwer beleidigtes Unterbewusstsein, mein Gehin ad hoc auf Normalniveau nach dem Wachwerden zu pushen. Dieses verwirrte Gesicht, vollkommen ahnungslos aber gleichzeitig extrem bemüht, alles richtig zu machen, weil ja offensichtlich IRGENDWAS vorher falsch gelaufen sein muss. Der weit aufgerissene und dennoch sprachlose Mund, in einem sich schüttelnden und verquollenen Gesicht und ein gleichermaßen ratloser wie entsetzter Blick, der versucht, zu verstehen, was gerade in mich gefahren ist.

Nicht ganz so lustig ist dann aber seine doch höchst unsensible Reaktion auf meinen gerade erlebten Albtraum, nachdem er sich wieder gefangen hat. Ein Tritt zurück. Eine kurze, aber sehr unangenehme Kitzelattacke. Schallendes Gelächter. Ob ich denn jetzt vollkommen übergeschnappt sei, ob eine kalte Dusche jetzt vielleicht ein probates Mittel wäre oder – sofern ich hysterisch anrufe – ob ich ihn deswegen unbedingt 2 Minuten vor seinem Meeting anrufen müsste. Gut, letzteres hatte ich wirklich nur reflexartig und während eines Anfalls wirklich tiefer Trauer (und kaum zu bändigender Wut – der Luftröhrenschnitt, ihr wisst schon) ein einziges Mal getan und dabei in der Tat nicht bedacht, was genau er gerade tun könnte. Ging ja auch nicht, ich war in dem Moment viel zu sehr mit Hass beschäftigt.

Irgendwann fangen wir uns dann beide wieder, ich komme wieder runter und manchmal liegt das sogar daran, dass er mich beruhigt hat. Und das könnte daran liegen, dass ihm vielleicht eingefallen ist, dass ich ein paar Nächte zuvor von ihm durch eine satte Ohrfeige wach geworden bin. Versehentlich. Ich hätte ne Affäre mit seinem Arbeitskollegen gehabt – ich kenne btw keinen einzigen seiner Arbeitskollegen.

Share with Delicious Share with Digg Share with Facebook Share with LinkedIn Share with MySpace Share with reddit Share with StumbleUpon Share with Twitter
am 11.03.2010 von Vizekönigin, bisher 2 Kommentare

Irgendein Tag in der Woche, vorzugsweise Samstag, hiesige Fußgänger Zone, Laufrichtung Süd nach Nord.

“Übrigens Schatz, deine Mutter hat mich angerufen und möchte wissen, wann wir denn mal wieder hoch kommen.”
“Okay?”
“Ich hab gesagt, ich klär das mit dir und meld mich dann.”
“Hmm..”
“Wie, “hmm..”?
“Was denn?”
“Deine Mom hat mich vorhin angerufen und gefragt, wann wir hoch fahren. Ich sagte, ich kläre das mit dir und melde mich dann.”
“Aso, jaja.”
“Ähm.. Mit “Aso, jaja” kann ich nicht allzu viel anfangen..”
“Wieso nicht?”
“Weil das keine Info ist, mit der man in Bezug auf die Aufgabenstellung arbeiten kann.”
“Wie bitte?”

So. Spätestens dann muss man anfangen, den Gatten für vollkommen verrückt zu erklären. Man sammelt gedanklich schon Argumente für einen privaten Pflegedienst, der den demenzkranken Ehemann ein, zwei Mal am Tag besucht und ihn an seinen eigenen Namen erinnert, während man selbst von 9 bis 19 Uhr das Geld heranschafft, welches dann zu einem nicht unbeträchtlichen Teil eben diesem Pflegedienst zugeführt wird.

Natürlich spinnt man solche Gedanken aber nicht sofort durch, man schaut seinen Mann mindestens einmal höchst erschrocken an, nur um zu gucken, ob das auch wirklich ER ist. Ist er und während der Blick wieder zurück und verständnislos auf den Boden wandert, huscht plötzlich eine Szenerie in den Augenwinkel, die unter Umständen den Totalausfall der besseren Hälfte erklären könnte: 176 cm lang, geschätzte 50 Kilo, dabei selbstredend Körbchengröße DOPPEL-D, den Jlo-Hintern verpackt in etwas, für das selbst der Begriff Rock schon zu lang ist, die 117 cm-Beine in das immer gern gesehene Modell Fickstiefel gesteckt und dank des 12 cm-Stiletto-Absatzes optisch noch mal auf die Gesamtlänge des Körpers gestreckt. Oben, auf dem bauchfreien Top (trägt man ja auch im Winter) und dem selbstredend offenen und weit schwingenden, schwarzen Plastikledermantel ein langer Hals, auf diesem ein erstaunlich hübscher Kopf mit offenen, gewellten, roten und natürlich sensationell langen Haaren und mangaartigen grünen Katzenaugen.

Gut, wäre ich ein Mann, und die Frau besser angezogen – vielleicht hätte mich das auch kurz stocken lassen. Ich bin aber kein Mann, die Frau war nicht gut angezogen und mein Mann hört mir nicht zu, weil er sie angucken muss. Natürlich gibt es wichtigeres, als über einen in ein paar Wochen anstehenden Besuch bei den Schwiegereltern zu reden. Aber in diesem Moment gibt es eigentlich nichts wichtigeres, als über einen in ein paar Wochen anstehenden Besuch bei den Schwiegereltern zu reden.

Ein durchaus probates Mittel, die Aufmerksamkeit wieder auf mich unser Gespräch uns zu lenken, ist die Andeutung eines Handgelenkbruchs, oder aber, wenn man dafür einfach nicht genug Kraft hat, ein Ellbogencheck nach links, trifft garantiert immer eine seiner Rippen. Die Ausflüchte kommen natürlich sofort, als wären sie schon bei der ersten Sichtung dieser menschaufzweibeinengewordenen Meerjungfrau griffbereit zur Seite gelegt worden:

“Die sieht doch total scheiße aus..” – Nein, tut sie definitiv nicht, sie ist nur scheiße angezogen.
“Ich find ihre Stiefel echt scharf, wären die nichts für dich?” – Nein, ganz sicher wären sie das nicht.
“Ich hab gar nicht die Frau angeguckt, sondern den Hund da hinten! Ist der nicht niedlich?? - Das ist ein Afghane, die sind generell nicht niedlich.
“AUA, WAS DENN???” – …

Nun gilt es, sich genau zu überlegen, wie man danach weiter vor geht. Rumzicken ist uncool und kein Mensch möchte sich gerne in der nächstbesten Situation als stutenbissig beschrieben wissen. Vor allem, wenn man nicht stutenbissig ist. Also wird nicht weiter darüber gesprochen und abgewartet. Irgendwann an diesem Tag, in dieser Fußgängerzone kommt garantiert auch noch das neue H&M-Model oder zumindest sowas ähnliches um die Ecke gelaufen. Und ich bleibe dann mit offenem Mund stehen, egal womit Monsieur beschäftigt ist. Einfach so.

Share with Delicious Share with Digg Share with Facebook Share with LinkedIn Share with MySpace Share with reddit Share with StumbleUpon Share with Twitter
am 11.03.2010 von Blabbermouth, bisher 1 Kommentar

Ich nenne es ganz unspektakulär “neuzeitliche Evolution”: die Entwicklung fast übermenschlich ausgereifter Sinne und neuraler Extremreaktionen im Epizentrum männlicher Instinktbiologie. Kurze Erklärung? Kein Problem.

Während Du liebestrunken mit Deiner weiblichen Begleitung harmonisch-händchenhaltend an einem Samstag durch das Stadtzentrum schlenderst und Deine unschuldigen, fast geträumten Gedanken durch die Schönheit mittelalterlicher Architektur gleiten lässt oder Dich an den Blüten der frühlingshaft dargebotenen Randbegrünung ergötzt, kommt Dir, dem durch die Macht der Natur darauf programmierten Großwild-Jäger wie aus dem Nichts und ohne jegliche Vorwarnung genau DAS entgegen, was Du in dieser Situation am wenigsten erwartet hast: ein Minirock.

*BAMM*.

Zwar haben Frauen – und das ist biologisch bewiesen – ein weitaus größeres Sicht-Spektrum der Augen zu den Seiten hin, als es uns Männern in die Wiege gelegt wurde (schließlich müssen wir das Mammut in der FERNE erspähen, während sie die Beeren um sie HERUM erkennen muss), aber eben die oben genannte “neuzeitliche Evolution” ist es, die uns an genau diesem Punkt zur Hilfe eilt. An dieser Stelle musst Du als Mann nämlich im Bruchteil einer Hundertstelsekunde OHNE irgendeine Form von Bewegung, Reaktion, Mimik oder sogar Sprechpause (!) aus dem durchaus gerne auch mal hintersten Seitenblickwinkel entscheiden: riskiere ich mein Leben und schaue noch mal, oder genieße es lieber, auch zukünftig ohne künstliche Beatmung die Sonnenstrahlen zu genießen?!

Gut, die neuzeitliche Evolution ist noch nicht so ganz ausgereift, denn in etwa 8 von 10 Fällen spürst Du den soliden Druck einer Schraubzwinge, die genau jetzt Deine Fingerknochen in ein hübsches Mosaik zerlegt, während Dir gleichzeitig ein Klitschko-gleicher Hammerschlag von schräg rechts das Schultergelenk bis kurz vor die Halsschlagader versetzt.

Rettungsphase 1: Leugnen
Er: “AUA!! Warum schlägst Du mich denn???”
Sie: “DAS weißt Du ganz genau!”
Er: “Weiß ich NICHT, ich habe überhaupt GAR NIX gemacht!”
Sie: “Wie kannst Du jetzt auch noch lügen! Ich habe Dich beim GLOTZEN erwischt!!!”
Er: “Waaaaaaaas? ICH? Wo denn? Wen denn?”
Sie: “Du weißt ganz genahau!!”

Rettungsphase 2: Lügen
Er: “Du meinst doch nicht etwa die hässliche Tussi da drüben? Die mit dem Rock und den Stiefeln?”
Sie: “Oh doch, genau DIE!”
Er: “Schahaaatz – guck die doch mal an, wie BILLIG die aussieht! Da MUSS man doch hingucken! Total lächerlich!”
Sie: “Ich glaube Dir nicht.”
Er: “Is aber so. Viel zu dick für so einen Rock, fast schon schäbbig! Pfui, das war doch peinlich…”
Sie: “Das denkst Du Dir doch jetzt aus…!”

Rettungsphase 3: Ablenken
Er: “Nee. Voll die Schabracke. Dabei waren die Stiefel total cool, fast schade drum. Die würden DIR gut stehen.”
Sie: “Jaaaa? Fandest Du?”
Er: “Aber ja! Sollen wir mal schauen, ob wir sowas für Dich finden, wenn wir schon hier sind?”
Sie: “Ich darf mir Stiefel kaufen? Boah – ICH LIEBE DICH SO!!!”

Die Frage nach dem Wert eines Lebens muss ein jeder Mann wohl für sich beantworten, doch wir lernen für’s Leben: der Preis der Freiheit muss trotz Evolution manchmal teuer erkauft werden…

Share with Delicious Share with Digg Share with Facebook Share with LinkedIn Share with MySpace Share with reddit Share with StumbleUpon Share with Twitter
am 02.03.2010 von Blabbermouth, bisher 0 Kommentare

Frisch angekommen in einer offensichtlich ja doch eher dauerhaften Beziehung kannst Du relativ mittelfristig die ersten Anzeichen dafür sehen, dass Du für Dich durchaus zufrieden mit der Situation bist. Jetzt ist es nun leider nicht so, dass sich so etwas ausnahmslos in aufregenden gemeinsamen Parties, abenteuerlichen Hobbies, durchzechten Wochenenden oder wilden Nächten der Begierde äußert, sondern hier und da auch gerne mal in der etwas – sagen wir “ruhigeren” Variante.

Statt der gemeinsamen Fahrradtour wird hier mal zusammen Lasagne gekocht, statt des Samstages in der Kletterhalle wird da mal auf dem Sofa Süßkram geknabbert, dort im Kino ein Eimerchen Käse-Nachos verdrückt oder zum Frühstück ausnahmsweise mal aus Spaß beim goldenen M eingekehrt. Des Abends gibt’s natürlich auch nicht mehr die Stulle auf die Hand, sondern den Klick zu Hallo-Pizza oder dem örtlichen Woher-auch-immer-Asiaten mit den neckischen Glückskeksen – und jetzt passiert es: Du musst einfach nur noch die Augen schließen, sie gaaaanz langsam wieder öffnen und schon erlebst Du innerhalb eines sanften Wimpernschlages, wie Du einfach so um grobe ACHT Kilo schwerer wieder zu Dir kommst. *ZACK*. Für Dich als MANN ist das jetzt nicht so das allergrößte Problem: nicht nur, dass Du eh überall schlanke Frauen mit eher kugelbäuchigen oder speckberingten Männern siehst, nein, Du bist inzwischen in einem Alter angekommen, in dem es auch bei Deinen Jungs cooler ist, einen Waschbärbauch zu tragen, als sich die kostbare Lebenszeit in miefigen Fitness-Studios um die Ohren zu hauen. Motto: “Separates the men from the boys”.

Die Frau sieht das jetzt nicht GANZ so locker wie Du.

Nichts ahnend liegst Du ziemlich sportlich auf der Couch herum und trainierst gerade Deine Augen in der Disziplin des 4-DVD-Staffeln-am-Stück-Schauens, als plötzlich ein paar flinke Fingerchen an Dein Kinn greifen (!) und ein wenig brutal (!!) daran ziehen.

Er: “WAS?”
Sie: “Nichts.”
Er: “WAS ist da??
Sie: “Nichts.”
Er: “Schatz – Du sagst mir sofort was da ist!!
Sie: “Nihiiiiiiichts. Also – naja… ich hab nur gedacht, dass das irgendwie… rundlicher aussieht?”

Du bist noch VÖLLIG verstört, stotterst chaotisch vor Dich hin, bist entsetzt und verwirrt, als Dich einer der eben erwähnten Finger plötzlich in die Seite piekst…

Sie: “Da auch.”
Er: “D… da? WAS da auch? WIE da auch??
Sie: “Etwas mehr.”

Schock. Alarm. Armageddon. Der jüngste Tag. Genau ab JETZT erstellst Du Trainingspläne, suchst neue Lauf-Routen, bestellst Sportkleidung und wälzt Fitnessprogramme, grübelst über die Liegestütze am Morgen und die Sit-Ups am Abend. Der Plan steht: spätestens in 8 Wochen wird die kleine Pummelfee schon sehen, was “rundlich” ist. DU jedenfalls ganz sicher nicht mehr. Aus die Maus, Nikolaus. Wäre doch gelacht. Die paar popeligen Trainings-Einheiten hast Du auch mit 20 schon locker-flockig aus der Hüfte geschossen, und das ist ja nun auch nicht soooo lange her.

Lange her!” – das ist es auch, was Du denkst, als Du beim Aufwärm-Training in der Sportschule nach 7 Minuten auf dem Boden liegst, während Dir ein besorgter Trainer und zwei der anderen Anfänger ein wenig Luft zufächern und Dir schmunzelnd eine kurze Auszeit verschreiben, damit Du zumindest die nächsten 83 Minuten noch lebend überstehst. Dein Plan zerfällt, Deine Aussicht auf Erfolg sinkt in Sekunden in sich zusammen und verkriecht sich irgendwo im nächsten Loch. Die Klappe fällt. Deinem Weibchen erzählst Du natülich nur in Ansätzen vom doch eher suboptimalen Trainingsverlauf, hörst Dir ausdauernd die lustigen Witzchen über Dich und Deinen Zustand an, lässt Dich wieder mal beraten, was denn in zahllosen Klatschblättchen für jemanden wie Dich empfohlen wird und willigst bereitwillig ein, erstmal gemeinsam eine kleine Diät zu machen, bevor es weitergeht.

Und dann piekst Du zurück. Ohne Gnade, ohne Erbarmen – bis sie beim Hausfrauen-Yoga morgens in der Turnhalle neben sechs 45jährigen beim Steppen in sich zusammenfällt und Ihr beide nun endlich wisst: ab auf die Couch, eine riesige Pizza bestellen und zum Nachtisch ein fantastisches Eis. Und ne Runde pieksen.

Share with Delicious Share with Digg Share with Facebook Share with LinkedIn Share with MySpace Share with reddit Share with StumbleUpon Share with Twitter
am 02.03.2010 von Vizekönigin, bisher 4 Kommentare

Wenn frau irgendwann mal an sich runtersieht, oder den Blick in einen Spiegel wirft, fällt ihr auf, was sich in einem Beziehungsleben alles so verändert hat: in erster Linie der eigene Körper. Im Singlemodus noch rank und schlank und vollkommen problemlos immer wieder die ein, zwei Kilo zum Traumgewicht heruntergehungert, weggesportelt und/oder -gefeiert, ist ein Beziehungs- oder Ehekörper irgendwann träge und aus der Form geraten. Es wäre dann auch sehr einfach, sich einzugestehen, dass man sich eventuell etwas hat gehen lassen, sowas will man sich aber auch nicht eingestehen, selbst wenn man weiß, dass es so ist. Klingt ja auch irgendwie unschön. Es ist auch nicht dieses Gehenlassen, welches man in irgendwelchen Boulevard-TV-Formaten bestaunen kann, sondern einfach die Bequemlichkeit, die ein solches Leben mitbringt.

Für Sport ist keine Zeit, gefeiert wird aufgrund fehlender Jagdinstinkte nicht mehr, abendliches Dinner-Cancelling wird gecancelt, weil man ja jemanden zu versorgen hat. Die Durchschnitts-Singlefrau kommt auf 2 Mahlzeiten am Tag (also die, die Frühstück braucht), ab und zu (sprich ca. 2, 3x die Woche, je nach Date-Terminplanung) auch auf 3. Die Ehefrau kommt bei anständiger Maßregelung auf mindestens 3 Mahlzeiten am Tag, die letzte besonders üppig und garniert mit einem süffig-süßen Dessert, das ganze ungefähr 5x die Woche, am Wochenende können es durch diverse Zwischenmahlzeiten auch schon mal grob 8 Mahlzeiten sein. Es wird nichts weggeschmissen, irgendwer isst den Rest immer und ungefähr 10 Monate später wiegt man zwischen 5 und 15 Kilo mehr. Egal ob Mann oder Frau.

Dem Mann fällt sowas meistens erst dann auf, wenn er aus der Versenkung auftaucht und seine Jungs trifft, die ihn dann fragen, ob die Frau gut kochen kann. Der Frau fällt es oft schon viel früher auf, sie ist aber aufgrund der neu auferlegten Essgewohnheiten viel zu sehr damit beschäftigt, ihn dafür verantwortlich zu machen, als selber was zu tun. Den Zeitpunkt haben wir nun überschritten.

Wenn Kosenamen wie “Fetty”, “Moppel”, “Mopsi” oder “Seekuh” irgendwann ganz selbstverständlich über die Lippen gehen und nicht nur äußerst selten mal spaßeshalber in eine Diskussion eingeworfen werden, die Augen verdreht werden, weil wieder ein Pudding geopfert wird und eben dieser Pudding mit bösartigsten Sprüchen wie “naja, wenn du meinst, du könntest dir das noch leisten” für sich gewonnen werden soll, ist die Zeit für ein vollkommen übertrieben groß angelegtes Sportprogramm, diverse Diätversuche und regelmäßige Aufsuche der im Badezimmer angesiedelten Waage gekommen.

Da wird sich hochmotiviert neues Equipment gekauft, bei Kursen angemeldet, schon mal vorsichtshalber der Startplatz beim Marathon gesichert (“Das ist für die Motivation!”) und Sportarten an die Oberfläche gezogen, die man eigentlich nur aus dem Sportfernsehen kennt. Gilt in unserem Fall teilweise für beides, aber wenn Monsieur plötzlich anuft und mitteilt, in der benachbarten Kampfkunstschule könne man HEUTE! DIREKT! in den KARATE-ANFÄNGERKURS! einsteigen, wird man schon etwas misstrauisch. Natürlich könnte sein Ehrgeiz durch meine diversen VHS-Kurse, zu denen ich mich neuerdings morgens vor der Arbeit prügle, geweckt worden sein. Die Tatsache allerdings, dass bis auf das eine Probetraining in der Karateschule bisher außer großen Worten noch nichts passiert ist, zeigt mir, dass der Geist da doch ein wenig stärker war, als der Körper. Das wäre ja eigentlich auch nicht das, was er eigentlich wolle, er wolle lieber wieder laufen gehen, schließlich wohne er ja jetzt quasi wieder neben seiner alten Laufstrecke und das Karate-Training helfe bei den Marathon-Vorbereitungen ja auch nicht. Gut, seine spontane Abneigung, die genauso schnell kam, wie die sponate Begeisterung eine Woche vorher, könnte auch damit zu tun haben, dass er schon beim megaheftigen Hardcore-Aufwärmtraining fast kollabiert ist und noch an diesem Abend seine Ernährung umstellen, mit dem Rauchen aufhören und zusätzlich noch jeden Tag mindestens 5 Stunden Ausdauertraining jedweder Couleur machen wollte.

Fairerweise muss ich dazu sagen, dass es mir bei meinem ersten Bodypower-Kurs ähnlich ging und ich 36 Stunden nach meiner ersten Stunde auf einem Pferd nach 8 Jahren “Pause”, trotz eines ausgedehnten Rheumabades nicht in der Lage war, mich ohne jammern und stöhnen zu bewegen. Aber immerhin hab ich schon drei Sportarten hinter mich gebracht, die vierte und fünfte kommen in den nächsten 7 Tagen dazu und die sechste in ca. 2-3 Wochen. Außerdem will ich jetzt ein Pony.

Share with Delicious Share with Digg Share with Facebook Share with LinkedIn Share with MySpace Share with reddit Share with StumbleUpon Share with Twitter
pharmastoresteroids prenisone by mailmail order pills viagrakamagra fastminocycline online"about"nerontin non prescriptionhttp://www.profitalent.com/ceba/cialis-5-mg-from-germany.html"domain"vyvanse 40 mg street pricecialis usine suissesitewhere shall we buy zyrtec ukhttp://www.profitalent.com/ceba/accutane-online-best-price-40-mg.htmlpharmacyez online pharmacy buy viagra usavisit sitehttp://www.profitalent.com/ceba/avodart-no-rx-required.htmlcialis pills generic
securecheckoutz pharmacyhttp://www.curemoneymadness.com/ader/finasteride-generique.html"here"click here"pharmacystore"elocon cream online"store"cialis and viagra togetherpharmacys that sell ciprofloxacinhttp://www.curemoneymadness.com/ader/wellbutrin-online-pharmacy.htmldrugstorewhen do you take viagraespn viagra adkamagra by ajanta pharmagobuy viagra with e checkviagra dapoxetinepil perancang cerazette
bromocriptinewhere to buy cefiximei want to order viagralexapro 30 mg dosebuy cialis online ukbuy suhagra onlinecialis in arizonairish canadian online pharmaciesorigional cialis 20 mgbuy cefixime aubuy penicillin in mexicoatlantic drugstore codesbuy generic propecia onlineduloxetine dosage ukhow long does levitra lastbuy cialis from a reputable coantivert without prescriptioncandianpharmacylisinopril 20 mg erectile dysfunction
© 2010 by Sie so – Er so / Ein Paar, zwei Wahrnehmungen: Szenen einer Beziehung aus der Sicht einer Frau und der eines Mannes

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blogverzeichnis Blog Verzeichnis Blogverzeichnis Blogverzeichnis Bloggeramt.de BlogPingR.de - Blog Ping-Dienst, Blogmonitor