Um das mal festzuhalten – spontane Schweißaubrüche, Angst-Attacken und Fluchtgedanken schießen einem Mann doch als erstes in den Kopf, wenn einem die Herzallerliebste mit großen, traurigen Kulleraugen anschaut und mit klimpernden Wimpern fragt:
“Schaaaaahaaaatz… findest Du mich zu dick???”
“NEEEEIN, natürlich nicht, so ein dummer Unsinn, mein Schatz, das ist wirklich, wirklich ganz ganz großer Quatsch… du siehst SO toll aus!!” – und dann beginnt ein ziemlich zeitaufwendiger, Nerven-aufreibender und nicht weniger anstrengender Prozess, in dem man(n) vor der Aufgabe steht, eben genanntes Wortwerk viele Male in verschiedensten Variationen zu wiederholen, bis man schlussendlich dann doch ein befreiendes und finales “Na guuuuut….” zu hören bekommt. Puh! Glück gehabt. Hals aus der Schlinge gezogen.
ANDERSRUM: ausnahmsweise muss ICH dann mal feststellen, dass ich vielleicht doch das ein oder andere Gramm zu viel drauf habe. Nachdenklich in die Speckröllchen pieksend stehe ich vor IHR und sage lediglich: “Guck mal – wir müssen weniger essen, Darling. Das geht so nicht mehr” – und deute dabei auf den überflüssigen Zell-Anteil meines Körpers.
Die einzige Reaktion sind ein kurzer, anerkennender Blick und die Worte:
“Ja – SO kann das nicht weitergehen.”
Ähm?!




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