SIE: “Doch, Du willst heute Tatort gucken!”
ICH: “Ach, wollte ich das?”
SIE: “Baby, Du brauchst keinen eigenen Willen mehr – Du hast jetzt MICH”
Ein schönes Beispiel, finde ich. Ein Beispiel dafür, wie SIE mir neuerdings “nahelegt”, was ich will. Worauf ich Hunger habe. Was ich anziehen möchte. Was ich einkaufen möchte. Nicht, dass ich mich dagegen wehren würde, es gefällt mir ja gradezu. Aber das ein oder andere Mal wünschte ich mir, dass ich festhalten könnte, was SIE da grade gesagt hat. Wenn ich mit erstaunten Blicken lernen muss, dass ein “ja” nun durchaus auch ein “nein” bedeuten kann und wenn ich mal wieder ein “Findest Du wirklich, dass mir das steht” nicht eindeutig genug unter Fanfaren-Getöse und mit unglaublich aufwendigem Tamtam bedient habe – in eben diesen Momenten, in denen wir alle wissen, dass Du als Mann einfach nur schutzlos ausgeliefert bist.
Ab jetzt schildern wir hier aus beiden Sichten, wie wir diese Erlebnisse wahrnehmen. Und zwischen uns kommen wird es sicher nicht.




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