Archive for April, 2009

27th Apr 2009, von Blabbermouth zum Thema Nahrungsaufnahme
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Es gibt einen Grund dafür, warum die Liebste mich gerne mal liebevoll “Cowboy” nennt: nicht nur, dass ich natürlich ein extrem rauhbärtiger und unglaublich verwegener Haudegen bin, den die Wildnis und das Leben zu einem echten Mann formten – nein, man kann mit mir bei einer sternklaren Nacht wunderbar an einem Lagerfeuer sitzen und sich spannende Geschichten aus faszinierenden Abenteuern anhören.

Warum ich das schreibe? Nun, nicht dass ich etwas dagegen hätte, beschürzt und mit einem Kochbuch bewaffnet vor dem heimischen Herd die Löffel zu schwingen, aber vielleicht möchte in unterschwellig bemerken, dass diese Aufgabe nicht ganz auf mich zugeschnitten ist.

So auch heute. Liebelein möchte die letzten Wochen vor der Hochzeit dazu nutzen, sich und mich noch ein wenig exakter in die maßgeschneiderten Beinkleider zu formen, so dass wir (mal wieder) vor der großen Aufgabe einer Diät stehen. Woche 1 dieses Unterfangens bedeutet für uns in diesem Fall, dass wir uns ausnahmslos von Kalorien-armen Nudelgerichten ernähren dürfen, was ja im Grunde keinen allzu hohen Anspruch erfordert, solange man die speziellen italienischen Saucen nicht ins Spiel bringt.

So kämpfe ich also den Kampf gegen organisatorische Windmühlen in der Küche: seit jeher war und ist es mir ein Graus, beim Zubereiten einer Mahlzeit mehr als EINEN Kochvorgang gleichzeitig zu verrichten – erstaunlich finde ich hierbei sogar Menschen, die noch WÄHREND dieses planerischen Großaufgebots auch in der Lage sind, das ganze benutzte Geschirr zu spülen. Ich brate Zwiebeln und Knoblauch an, während ich gleichzeit Tomaten zerwürfle, ich soll das Wasser nicht überkochen lassen, wärend ich Zucchini wasche und schneide, muss das Schneidebrett reinigen, während das Öl in der Pfanne die eben genannten Zwiebeln zu schwarzen kleinen Stückchen verschwinden lässt, soll Petersilie zerhacken, während die Nudeln langsam vor sich hinköcheln und zu guter Letzt auch noch Zitronen pressen.

Schweiß steht mir auf der Stirn. Heißes Bratöl am Arm, Tomatenreste auf dem T-Shirt, mit dem Messer fast in die Hand geschnitten und gerade noch 3 Minuten, bis die Liebste nach Hause kommt. Für einen kurzen Augenblick denke ich, ich habe alles richtig gemacht, als mir dummerweise auffällt, dass ich ja noch 6 bis 8 Löffel Brühe in die Pfanne geben muss.

“SECHS bis ACHT??” grüble ich noch vor mich hin, während ich auf das äusserst kleine Glas mit Gemüsebrühe starre. Das würde bedeuten, dass ich 12 bis 16 Eßlöffel (!) von dem Zeug darein geben muss, da wir ja schließlich zu zweit sind. “Jungejunge!!!” denke ich mir, DAS ist aber mal ne ordentlich Portion… Ob der Pfanneninhalt dann nicht irgendwie… eher wie eine Pampe aussehen wird? Ich setze mich – nicht ganz ohne schlechtes Gewissen gegenüber den Kochanweisungen – über die Angabe hinweg und belasse es einfach mal bei FÜNF Eßlöffeln Brühe, versuche mühsam, diese unter das inzwischen nahezu verdampfte Gemüse zu stampfen und bin glücklich, als es endlich an der Tür klingelt.

D.R.A.M.A !!! Direkt nach Schilderung meines großartigen Kocherlebnisses schnappt sich meine Anführerin ein Glas und gießt doch tatsächlich literweise Wasser (!!!) in mein Sterne-verdächtiges Mahl, kichert vor sich und schaut abwechselnd mich und das Kochbuch mit hochgezogener, skeptisch wirkender Augenbraue an – das müsse man doch wissen, heißt es plötzlich, sowas könne man doch erahnen wird mir gesagt, das wäre doch wirklich mehr als einfach bekomme ich zu hören und dass das ja sowieso von vornherein schlecht geplant war.

Na super. Ich bin ein bisschen beleidigt, als ich mit energischen Schritten die Küche verlasse, plane einen Beschwerdebrief an die Autoren des Kochbuches zu verfassen und stapfe mit langezogener Miene ins Wohnzimmer zurück, um mich schmollend über diese Unverschämtheit aufzuregen -

Ich bin kein Koch – ICH BIN EIN COWBOY!!!

27th Apr 2009, von vizekönigin zum Thema Nahrungsaufnahme
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8:30 Uhr (Face-to-Face-Dialog):
“Machst du dann nachher Mittagessen?”
“Ja klar, wo finde ich denn die Infos?”
“Hier ist das Buch, stehen alle Rezepte drin. Such dir einfach eins aus, wir haben alles gekauft, was drin steht.”
“Okay!”

12:16 Uhr (skype):
“Um wieviel Uhr soll das Essen denn fertig sein?”
“Hm.. Um 13 Uhr? Welches gibts denn?”
“Weiß ich noch gar nicht. :-)”
“:-)”
“Dann mach ich mich gegen halb mal auf in die Küche.”

12:30 Uhr (skype):
“Und, hast du dir jetzt schon was ausgesucht? Da stehen ja die Zubereitungszeiten drin..”
“Ich mach das schon, Herzchen…”

13:00 Uhr (Face-to-Face-Dialog):
“Hmmm, das riecht ja lecker!!”
“Ich weiß ja nicht, aber ich glaub das hab ich verhauen..”
“Wieso, was war das Problem?”
“Na also da steht drin: “6-8 Esslöffel Gemüsebrühe dazugeben…” Ich hab jetzt nur 4 reingemacht, und DAS ist schon extrem salzig..”

Cut.

Du kommst also in der Mittagspause mit dem Rad nach Hause gedonnert, hast eigentlich kaum Zeit, weil die Fahrt schon gut ein Drittel deiner Pausenzeit in Anspruch nimmt, freust dich darauf, dass du dich in der kurzen Zeit nicht auch noch im Speedcooking beweisen musst und stehst vor einem ratlosen Mann, der offenbar noch niemals ein Kochbuch gelesen hat. Eigentlich sollte man meinen, frau bräche direkt in schallendes Gelächter aus, aber irgendwie tut er dir ja auch leid und zu guter Letzt hast du dich auf eine in 10 Minuten easypopeasy zuzubereitende Mahlzeit gefreut. Der eigene Überlebenswillen bekämpft die Schadensfreude in dem Fall dann doch ein wenig und du fängst panisch an, gläserweise Leitungswasser in die ETWAS salzige Sauce zu schütten. Das wiederrum führt dann bei dem geknickten Koch-Ego dazu, sauer und bockig zu werden und dir genau vorzulesen, was im Rezept steht:

“DA! Dort steht: “6-8 Esslöffel Gemüsebrühe dazugeben..”!! Woher soll ich wissen, dass die aufgelöste Brühe meinen und nicht Pulver??”
“Weil dieses Pulver KONZENTRAT ist, weißt du eigentlich, wieviel TEELöffel Pulver man nimmt, um EINEN LITER Brühe herzustellen?”
“Aber hier steht auch, dass man Nudelwasser aufsetzen soll, was ja wohl logisch ist, wenn man Nudeln kocht, wieso schreiben die dann nicht auch, dass man Brühe kochen soll???”
“Weil kein Mensch glauben würde, er müsse fast eine ganze Dose Gemüsebrühe in 200 ml Wasser auflösen..”
“Und was machst du da jetzt? Das soll doch keine Suppe werden?”
“Ich versuche, die festen Bestandteile der Sauce irgendwie vom Salz zu befreien. Sie abzuspülen sozusagen..”
“Das bringt doch nichts, die ist hinüber!”
“Ist ja auch okay, ich versuche doch nur..”
“Lass mich, ich bin eh krank. Kein Wunder, dass sie kaputt und nicht mehr zu retten ist.”

Richtig. Es war zwar ein Versuch, zu retten, was zu retten war (wobei es dann doch mit Magie zu tun haben müsste, eine Sauce, die unter anderem durch Kapern gekennzeichnet ist, salzfrei zu kriegen) und es hat nicht wirklich funktioniert. Man konnte dann zwar doch die Nudeln essen, die gerade eben so mit der Flüssigkeit (die ja nun zu 50% aus Wasser bestand) benetzt waren, der Rest war für Menschen, deren Geschmacksnerven noch keine 80 Jahre auf dem Buckel haben, Auslöser für nervöse, ruckartige Tics beider Augenlider.

Es gibt Männer, die können kochen. In allen Variationen und mit allem was dazu gehört Ganz wunderbar und meistens werden diese auch von Beruf Koch. Oder sie kochen zu speziellen Events, so wie mein Vater. Andere Männer, zu denen auch mein Exemplar gehört, können super grillen. Sonst jetzt eher nicht soo viel, müssen sie aber auch eigentlich nicht – es gab ja Pizzalieferdienste, Fertigpizzen und dann die Frauen, in diesem Fall mich. Ich will gar nicht darüber urteilen oder mir ausmalen, was passieren könnte, wenn ich mir mal beide Arme brechen, zu Hause bleiben und auf ihn angewiesen sein würde. Dafür hat er ja eine Menge anderer Qualitäten. Autofahren zum Beispiel oder HTML programmieren. Ich pass dann lieber etwas auf meine Arme auf.

23rd Apr 2009, von Blabbermouth zum Thema Autofahren
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Unser Dörfchen hier ist wahrlich keine Weltstadt, während die eher ländlich geprägte Gegend hier eine durchaus Bilderbuch-ähnliche Idylle vorzuweisen hat. Das Umland ist eher spärlich besiedelt und die Möglichkeiten, sich hier zu verirren oder zu verfahren halten sich in überschaubaren Grenzen.

Für einen Mann.

Bei einer Frau sieht das Ganze dann doch eher … sagen wir “komplizierter” aus. Das weibliche Navigations-System, per Geburt bereits völlig falsch gepolt und darauf ausgelegt, sich an Shops oder bunten Bildern am Straßenrand zu orientieren, erreicht die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit genau dann, wenn eben diese kleinen Hilfsmittel nicht mehr zur Hand – oder besser vor Augen sind.

Die Aufgabe der Liebsten bestand an jenem schönen Frühlingsabend darin, sich kurz die Adresse zum Restaurant im Nachbar-Ort zu notieren und den Weg dorthin einmal einzuprägen. Der Weg in jenes Nachbardorf, welches aus einem verzückenden Straßengewirr, einer Kirche und eben diesem Restaurant besteht, allesamt in etwa 5 bis 8 Auto-Minuten erreichbar. Gesagt, getan.

Wir sitzen (noch) glücklich nebeneinander, freuen uns auf unser abendliches Thai-Essen und plappern zufrieden vor uns hin, als ich zum ersten Mal die relevante Frage stelle: “Und, wo müssen wir jetzt lang fahren?”

Sie: “Ganz einfach; in den Ort rein und dann ist das direkt rechts.

Ok. Fahren wir in den Ort rein und gucken dann einfach mal “rechts”. Rechts. Das ist da, wo die Einfamilienhäuser stehen und sich der ein oder andere Bauernhof sein Plätzchen gesucht hat. Aber definitiv kein Restaurant. Ich frage die Liebste, was denn da genau stand…

Sie: “Also… da war ne Karte und die Ortseinfahrt – und ein bisschen rechts davon das Restaurant“.

Ein bisschen rechts davon. Könnte es vielleicht sein, dass man hier und da vorher noch mal durch irgendwelche Straßen fahren sollte oder andere Abbiegungen nehmen müsste?

Sie: “Hmmm… könnte sein. Aber so groß ist das doch hier nicht? Ich hab da drauf geguckt, das war da irgendwo… so rechts halt.

Tja, so rechts halt. Dass Madame sich die Adresse aufgeschrieben hat, hilft uns hier auch nicht weiter, denn zu dieser Tageszeit befinden sich keine Menschen mehr auf badischen Straßen, das Navi kann ich nicht einschalten, weil das GPS-Gerät leer ist und die iPhones liegen wohlbehütet zuhause. Guter Plan.

Sie: “Jetzt glaube ich doch, dass man irgendwo abbiegen musste.”

Mein Magen knurrt, ich bin müde. Ihre Majestät hat also NICHT nach dem Weg geguckt, sondern lediglich bemerkt, dass das Restaurant im jenem Dorf ist, durch das wir nun gerade fahren – ziellos, verirrt, wie Touristen.

Sie: “Wirklich, da stand der Ortsname und da waren die Straßen so, und wenn man in die Richtung nach rechts gefahren ist, dann kam irgendwann das Restaurant..

Ich gebe auf. An diesem Punkt entscheiden wir uns dann, wieder nach Hause zu fahren, das iPhone zu holen und uns nochmal auf den Weg zu machen – SO schwierig kann es ja nicht sein…

Übrigens: “In den Ort und dann so rechts” bedeutet in Männersprache:

Nach Ortseinfahrt RECHTS einbiegen, nächste Straße LINKS einbiegen, geradaus fahren, am Ende wieder RECHTS abbiegen und nochmal LINKS abbiegen. Und genau DANN erreicht man sein Restaurant…

23rd Apr 2009, von vizekönigin zum Thema Autofahren
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Die Auswahl an guten Thai-Restaurants hier draußen in der Pampa ist ziemlich spärlich, das Gute aber an der geographischen Lage ist die schnelle Erreichbarkeit, die Verfügbarkeit an Parkplätzen und zu guter Letzt die Möglichkeit, spontan und kurzentschlossen ohne wochenlange Tischreservierung dort aufzuschlagen. Am Abend des thailändischen Neujahrsfestes wollten wir unseren Pad Thai- und Massaman Curry-Gelüsten logischerweise standesgemäß in einem Thai-Restaurant nachkommen – ziemlich spontan entschieden.

Da ich ja offensichtlich nicht nur für die Bereitstellung von Nahrungsmitteln zur Aufrechterhaltung unserer Organismen, sondern auch für die diesbezügliche Logistik zuständig bin, ist die Anweisung aus der XY-Ecke meines Wohnzimmers ziemlich deutlich: “Guck mal, wo das ist. Fertig? Dann lass uns fahren!” In diesen 10 Sekunden habe ich es geschafft, die Anfahrts-Seite der Website anzuklicken und dort ein ziemlich einfaches Modell einer Karte zu finden. Da ich mich in diesem Kaff, das nur 800 Meter weiter liegt und gefühlt noch kleiner ist als der Ort, in dem wir wohnen, vermeintlich so gut auskenne, wie in meiner eigenen Wohnung, habe ich mir das Gesehene kurz angesehen und eingeprägt. Ist ja nicht schwer.

Nun gehöre ich leider auch zu der Generation, die weder Telefonnummern, noch Wegbeschreibungen auswendig lernt, ganz einfach, weil sie es nicht muss. Das machen schließlich Handys und Navigationssysteme. Vor 10, 12 Jahren noch kein Problem, kann sich die Fahrt durch die Tiefen eines vermeintlich flachen und bekannten Dorfs schon mal als durchaus schwierig gestalten. Vor allem, wenn man das Wort “Anfahrtskizze” nicht wörtlich nimmt und glaubt, dass das bisschen rotes Strich, was da zu sehen ist, eine vollständige Karte darstellen soll. Für mich lag das Restaurant also nach dem Abbiegen von der Bundesstraße schlicht und ergreifend irgendwo rechts von der Hauptstraße. Das allerdings zu erklären, wenn man einen vor Hunger schlecht gelaunten Mann neben sich auf dem Fahrersitz hat und nachdem man diesen Mann schon ziemlich zielsicher in mindestens 5 verschiedene Einfamilienhaus-Siedlungen (“Wo kommen die denn plötzlich alle her, ich dachte hier wohnt niemand??”) navigiert hat, ist.. Ich sag mal: gefährlich. Mehr als “das war jetzt hier rechts irgendwo” hab ich auf die sich gebetsmühlenartig wiederholende und immer hysterischer werdene Frage “BIST DU SICHER, DASS DAS RECHTS WAR???” eigentlich nicht mehr rausbekommen.

Der Versuch, die 500 Meter Luftlinie mittels Navi zu meistern, scheiterte an einem leeren GPS-Empfänger, unsere iPhones lagen beim Hund zu Hause und mein Vorschlag, vielleicht mal eins der drei Autos anzuhalten oder sonst wen zu fragen. Wir sind dann wieder zurück, haben ein Gerät geholt, ich habe NICHT eine Routenplanung benutzt, sondern bin auf die Seite des Restaurants gegangen und siehe da: die Skizze war eine Skizze, die zwei Straßen vor der ersten, in die man hätte abbiegen müssen, fehlten komplett. Gut, den Rest hab ich dann wohl irgendwie auch nicht mehr als Wegbeschreibung wahr genommen, aber kann ja mal passieren.

12th Apr 2009, von Blabbermouth zum Thema Diskussionen
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Die Kunst, bei der partnerschaftlichen Aufgabenverteilung in Haushalt und Lebensführung nicht regelmäßig den Kürzeren zu ziehen liegt eigentlich darin, im genau richtigen Moment auch das eben Richtige zu sagen. Es ist also ganz einfach: wenn Schatz Dir 5 Mal sagt, sie fände es völlig ok, wenn DU auf dem warmen, gemütlichen Sofa liegenbleibst während SIE mit dem Hund in die klirrende Kälte geht, dann solltest Du auch wirklich nur maximal 4 Mal nachfragen, ob das denn auch ganz sicher so in Ordnung für sie sei.

Fragst Du idiotischerweise doch noch ein 5. Mal, und die Antwort schwinkt dann plötzlich und unerwartet in ein schwer verdauliches und in der Situation für Dich sehr unpassendes “Na gut, dann geh DU halt für mich!” um – genau DANN hat die Sache mit dem russischen Roulette NICHT funktioniert und die Kanone war dummerweise ziemlich geladen. Zwar gibt es (noch) keine Patentlösung dafür, wie lange das grundsätzliche Nachfragen denn eigentlich anhalten darf, bevor Du Dir mal wieder Dein eigenes, ordentlich dickes Ei legst, aber ein gesundes Bauchgefühl und der fachliche Blick auf’s Wesentliche sollten Dir eigentlich dabei helfen.

Meine Trefferquote: 70% – würd ich behaupten. Aber ich kenn mich ja auch aus, mit den Frauen. Und so.

12th Apr 2009, von vizekönigin zum Thema Diskussionen
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“Ich geh dann mal mit dem Hund raus, ne?”
“Hmmm, ja, okay..”
“Ähm, HALLO?? Ich bin total kraahaaank, DU musst raus gehen!”
“Es ist Sommer und warm draußen und SO krank bist du nicht!”
“Es ist Frühling, nachts, vielleicht noch 10 Grad warm und ich bin total erkältet und hab nasse Haare!”
“Na gut dann gehe ich eben.”
“Nee, lass mal, ich gehe schon..”
“Moah, ICH gehe jetzt, gib mir noch zwei..”
“Naahaaain, brauchst du nicht, ich setz mir ne Mütze auf und gehe selber – kein Problem, echt!”
“Süße, bleib sitzen, ich gehe je..”
“Ok, danke!”
“Mist!”

Gewonnen! Erfordert etwas Feingefühl, weil ein einziges Mal Widerspruch zu viel von mir die Niederlage auf meiner Seite bedeuten könnte (und auch ab und zu kann), aber in der Regel will er ja das letzte Wort haben. Hat er dann auch.